Bischof Ralf Flore besuchte am 7. April 2024 die Gemeinde Düsseldorf. Nach fast 44 Jahren als Seelsorger verabschiedete er Priester Jörg Selle in den Ruhestand. Der Priester war jahrelang auch in der Gefängnisseelsorge tätig.
1980 empfing Priester Selle seinen ersten Amtsauftrag als Unterdiakon. 1981 wurde er Diakon und 1982 zum Priester für die Gemeinde Düsseldorf-Derendorf ordiniert. Einige Jahre später unterstützte er als Priester die Amtsträger in der Gemeinde Flingern. Mit der Fusion der Gemeinde Düsseldorf war der Seelsorger für die Gläubigen aus den drei ehemaligen Gemeinden Derendorf, Flingern und Gerresheim tätig.
Seelsorge hinter Gittern
Priester Selle engagierte sich auch als Seelsorger für Häftlinge. Mit Hilfe einer speziellen Ausbildung konnte er die anspruchsvolle Aufgabe der Gefängnisseelsorge bewältigen. Mit viel Engagement und Empathie erfüllte er jahrelang die Seelsorge hinter Gittern.
Der aus Herford stammende Priester ist seit 1978 mit seiner Frau Susanne verheiratet. Die Eheleute haben eine Tochter und einen Sohn.
Grundlage für die Predigt von Bischof Ralf Flore war das Bibelwort aus Lukas 24, 10-11: "Es waren aber Maria Magdalena und Johanna und Maria, des Jakobus Mutter, und die andern Frauen mit ihnen; die sagten das den Aposteln. Und es erschienen ihnen diese Worte, als wär’s Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht."
Hoffnung auf Auferstehungsleib
Bischof Flore ordnete das Bibelwort in den Kontext des Ostergeschehens, dem Tag der Auferstehung Jesu Christi, ein. Wichtig sei es, dass die Auferstehung Jesu Christi keinesfalls als Metapher zu sehen sei, sondern von einem realen Geschehen berichte. Auferstehung bedeute nicht ewiges Leben der Seele oder Erschaffung eines neuen Leibes, sondern Auferstehung des verstorbenen Leibes als Auferstehungsleib.
Die Auferstehung Jesu Christi begründe die Hoffnung der Christen - ob bereits verstorben oder noch lebend - bei der Wiederkunft Jesu Christi ebenfalls einen Auferstehungsleib zu erhalten. Ähnlich wie bei den Jüngerinnen und Jüngern zur Zeit Jesu, könnten Zweifel an der Auferstehung auftreten. Bischof Flore ermutigte die Gemeinde, dass Zweifel eine Chance auf ein näheres Verhältnis zu Gott böten, indem man Gott seine Zweifel mitteile.
Vergegenwärtigen der Auferstehung
Bezirksvorsteher Priester Dominik Götte erinnerte die Gemeinde in seinem Predigtbeitrag an die Freude über die Auferstehung Christi und ermutigte, diese immer wieder wachzuhalten. Priester Schmidt unterstrich, dass Sorgen des täglichen Lebens zu einem Zweifeln an eigenen Grundüberzeugungen führen könnten. Wichtig sei es in diesen Momenten, sich an das Wissen um die Auferstehung des Erlösers Jesu Christi zu erinnern.
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