Am Palmsonntag, den 13. April 2025, empfingen die Eheleute Renate und Jörg Spaller in der Neusser Kirche den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit. Den Festgottesdienst hielt der Gemeindevorsteher Priester Christoph Bister.
Der Gemeindechor sorgte mit einigen passenden Liedvorträgen für den musikalischen Rahmen. Als Grundlage für die Predigt diente das Bibelwort aus Matthäus 21, 10.11: „Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: ‚Wer ist der?‘ Das Volk aber sprach: ‘Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa‘“.
Jesus Christus – König der Juden
Nach der Bibellesung (Matthäus 21, 1-11) hieß Priester Bister das Goldhochzeitspaar, deren Angehörige sowie die Festgemeinde aufs herzlichste willkommen. Dann ging er auf das Bibelwort ein und sagte, dass der Einzug Jesu in Jerusalem der Beginn seines Weges zum Tod am Kreuz gewesen sei und darauf hinweise, dass Jesus ein Nachkomme Davids und Herr der Stadt und König ist.
Jesus – mehr als nur ein Prophet
Priester Bister führte aus, Jesus sei König des Reiches Gottes, Priester, der sich selbst als Opfer für die Sünden der Menschen darbringe und Prophet, weil er den Willen Gottes mitteile.
Im weiteren Verlauf seiner Predigt machte der Vorsteher deutlich, dass Jesus die Menschen auffordere, zu bekennen, dass er der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes sei, so wie es Apostel Petrus damals auch bekennen konnte als Jesus seine Jünger fragte: “Wer sagt denn ihr, dass ich sei?“ (Matthäus 16, 13-17).
Das Bekenntnis des Apostel Petrus sei vom Heiligen Geist erweckt worden. „Das bedeutet für uns, dass wir offen sein müssen für die Wirksamkeit des Heiligen Geistes“, so Priester Bister. In jedem Gottesdienst, in der Predigt, im Heiligen Abendmahl und in jedem Gebet könne man Jesus Christus als Heiland erleben. Anschließend bekräftigten und ergänzten Priester Kleiber und Priester Hubert In ihren Predigtbeiträgen die Ausführungen des Vorstehers.
Goldhochzeit
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahles bat der Vorsteher das Goldhochzeitspaar vor den Altar. In einer kurzen, aber persönlichen Ansprache hob er besonders die Treue zu Gott und zueinander hervor und dass sie sich in den zurückliegenden Ehejahren in allen Lebenslagen unterstützt, geholfen und getragen haben. Als Gedanken für ihren weiteren Lebens- und Glaubensabschnitt gab er den beiden den 23. Psalm mit an die Hand. Dann spendete er dem Jubelpaar den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit.
Nach Schlussgebet und Segen richtete die Seniorenbegleiterin im Namen des Seniorenkreises auch noch ein paar persönliche Worte an das Goldhochzeitspaar.
Im Anschluss konnten alle Kirchenbesucher bei einem Sektumtrunk dem Jubelpaar gratulieren und ihre Glück- und Segenswünsche übermitteln.
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