"Eine Woche voller Überraschungen und schöner Besuche liegt hinter mir", beschrieb Evangelist i.R. Leo Ecken, seinen Geburtstag, an dem er 100 Jahre alt wurde.
Am Sonntag, dem 12. Juli 2026, lud er seine Gemeinde zu einem gemeinsamen Brunch nach dem Gottesdienst ein. Dienstleiter war der ebenfalls eingeladene Bischof Ralf Flore.
Bereits vor zwei Jahren wurde mit Leo Ecken ein folgendes Interview durchgeführt:
Wann und wo wurdest Du geboren?
"Ich wurde am 06. Juli 1926 in Krefeld-Fischeln geboren. Mein Vater war katholisch, meine Mutter konfessionslos, denn sie war sozialistisch erzogen worden. Religion spielte zunächst keine große Rolle bei uns. Ich hatte auch noch zwei Geschwister, zwei Brüder, von denen einer als Kleinkind starb. Mein anderer Bruder, Reinhard, ist auch schon in der Ewigkeit, und dann ist da noch meine Schwester, Minchen.
Geboren wurde ich im Hause meines Großvaters, wo meine Eltern mit uns lebten. Bald jedoch konnten meine Eltern mit uns in eine Neubauwohnung auf der Oberbruchstraße ziehen. Mein Vater war bei der Rheinbahn beschäftigt; es ging uns einigermaßen gut. Gegen Ende der 20er Jahre traf die Wirtschaftskrise jedoch auch uns: Mein Vater verlor seine Arbeit. Wir mussten in eine preiswertere und deutlich primitivere Wohnung umziehen; von nun an herrschte bitterste Armut bei uns, wirklich große Not. Sozialleistungen gab es ja noch nicht; es gab die Wohlfahrt, aber das war zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel, wie man so sagt. Es fehlte einfach an allem. Mein Vater verzweifelte fast an diesen Umständen.“
Wie ist Deine Familie mit der Neuapostolischen Kirche in Berührung gekommen?
„In der Phase tiefsten Kummers erhielt mein Vater eine Einladung von seinem Jugendfreund, einen Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche zu besuchen. Schon bald ließ er sich und uns Kinder aufnehmen und versiegeln. Meine Mutter stand der Kirche skeptisch gegenüber. Sie war eine lebenslustige Frau, die gerne tanzen ging; Vergnügungsstätten aufsuchte, wie man damals zu sagen pflegte. Sie fürchtete wohl Einschränkungen. Aber bei uns im Haus wohnte eine Glaubensschwester, die nicht müde wurde, meine Mutter immer wieder einzuladen. Nicht nur ihre Hartnäckigkeit, sondern auch ein Traum, den meine Mutter hatte und der sich buchstäblich erfüllt hat, führten dazu, dass sie am Ende doch ein Gotteskind wurde. Darüber hinaus wurde sie eine Eiferin ihrer Glaubensüberzeugungen.“
Gibt es ein besonderes Erlebnis aus Deiner Kindheit, das Dir in Erinnerung geblieben ist?
„Ja, eines Tages kam ich aus der Schule und meine Mutter sagte: „Ich habe nichts, aber auch gar nichts zu essen für Dich. Nun müssen wir beten, dass der liebe Gott uns etwas zu essen bringt.“ Ich erlebte nun, wie meine Mutter den Herrn inständig um Versorgung und neue Nahrung bat. Natürlich habe ich mich als Kind gefragt, wie das gehen soll. Schließlich brachte der liebe Gott einem das Essen nicht persönlich ins Haus. Es verging keine Stunde, da klingelte es an der Tür und ein Glaubensbruder stand mit einem großen Korb voller Lebensmittel da. Er berichtete, seine Mutter hätte gesagt, sie würde keine Ruhe finden. „Familie Ecken hat nichts mehr zu essen. Geh in den Garten, hole die letzten Kartoffeln und das letzte Gemüse aus dem Beet, lege eine Scheibe Speck dazu und ein ganzes Brot und bring ihnen das,“ habe sie gesagt. Für mich war das ein erstes, tiefes Glaubenserlebnis.“
Wie lange dauerte diese Krise?
„Insgesamt war mein Vater sieben Jahre lang arbeitslos. Ab und zu fand er einen Gelegenheitsjob, der etwas einbrachte, aber ich habe schlimmste Not und Armut erlebt. Hunger war mein ständiger Begleiter. In der Schule, auf dem Pausenhof habe ich oft sehnsüchtig auf die belegten Brote meiner Mitschüler geschaut, obwohl ich dankbar war, überhaupt ein Brot mit etwas Margarine zu haben. Bis heute kann ich keine Lebensmittel wegwerfen und versuche alles, damit mir nichts im Haushalt verdirbt. Jedenfalls wuchs damals der Vorsatz in mir „nie wieder Hunger!“ Ich wollte mir mit einer guten Ausbildung eine entsprechende Basis schaffen. Gerne hätte ich studiert, aber das Lyzeum, also das Gymnasium, hätte Schulgeld gekostet und das hatten wir nicht. Ich gab meinen Plan, Maschinenbauingenieur zu werden, aber nicht auf. Man konnte mit einer Ausbildung als Maschinenschlosser und Abendschule, in der man sich einen höheren Abschluss erwarb, auch Maschinenbau studieren. Ich suchte mir eine Lehrstelle und fand sie bei den Deutschen Eisenwerken, der DEW Krefeld.“
Die Heranwachsenden des aufkommenden Nationalsozialismus wurden aber auch politisch unterwiesen. Wie hast Du das erlebt?
„Die Weimarer Republik war eine schlimme Zeit innerer Zerrissenheit für mich. Zunächst war da die Jugendorganisation „Jungvolk“ und später die Hitlerjugend. Die haben sich intensiv um uns gekümmert. Zwei Mal pro Woche hatten wir politischen Unterricht. Dieser Drill und die Tatsache der Gottesleugnung haben mir sehr zugesetzt. Zu Hause lebten wir intensiv nach dem Neuapostolischen Glauben und in den Jugendorganisationen hieß es, es gibt gar keinen Gott. Das brachte mich sehr durcheinander. Später im Krieg hatte ich ein Erlebnis, das Zweifel ein für alle Mal ausräumen sollte. Aber neben den politischen Themen hat man uns auch mit Bastelarbeiten beschäftigt. Ich habe Flugzeuge basteln gelernt und das hat mir als kleinem Jungen Spaß gemacht.“
Wann wurdest Du in den Krieg einberufen?
„Das war direkt nach dem Ende meiner Ausbildung. Ich hatte mich bei Luftwaffe beworben und kam nun von einem Ausbildungsgang in den nächsten, allerdings nur theoretisch. Dazu ständiger militärischer Drill, schlechte Ausrüstung, wenig zu essen und plötzlich wurde man wieder versetzt! Mehrfach war ich in Lebensgefahr. Ich weiß bis heute nicht, wie es geschehen konnte, dass ich im Schützengraben liegend stundenlanges Trommelfeuer und Granatenbeschuss überlebt habe. Als ich da lag und dachte, gleich ist alles vorbei, überfiel mich eine abgrundtiefe Traurigkeit, mein junges Leben jetzt schon zu verlieren. Mir wurde bewusst, wie viel ich in meinem Glaubensleben versäumt hatte. Ich habe dann gebetet wie nie zuvor in meinem Leben und dem lieben Gott das Versprechen gegeben, ihm zu dienen und mich zu ändern, wenn er mir mein Leben lässt. Mein Kamerad, der mit mir im Schützengraben lag, fragte mich nach meinem Glauben. Ich erklärte ihm, dass ich neuapostolisch sei und brachte ihm an Ort und Stelle Zeugnis, während rings um uns her alles in Schutt und Asche gelegt wurde.
Irgendwann jedoch wurde auch ich schwer verletzt. Ein Schuss traf mich in den Arm, und ich kam ins Lazarett, wo ich notoperiert wurde. Die hygienischen Zustände waren aber sehr schlecht und ich erlitt eine Sepsis. Beinahe hätte ich den Arm verloren. Ich hatte tagelang hohes Fieber, und der Arzt bereitete mich darauf vor, dass er den Arm würde amputieren müssen; anderenfalls würde ich an der Blutvergiftung sterben.
In der Nacht vor dieser Amputation klang die Entzündung wie durch ein Wunder ab, das Fieber wich endlich, und ich durfte meinen Arm behalten. Diese Verletzung erlitt ich am Weihnachtstag, am 25.11.1944 um 8.45 Uhr.
Später im Lazarett erhielt ich einen Brief meiner Mutter. Sie schrieb, dass sie genau zu dem Zeitpunkt bereits im Kirchenlokal gesessen hatte. Damals begannen die Gottesdienste noch um 9.00 Uhr. Plötzlich hatte sie eine Art Vision. Sie sah mich in großer Gefahr! Innig betete sie darum, dass der liebe Gott mich bewahren möge. Als ich das las, gab es in mir eine Art Initialzündung. Sämtliche stillen Zweifel lösten sich in mir auf. So eine Verbindung konnte nur unser Gott herstellen, das stand für mich fest."
Wie ging es nach dem Krieg für Dich weiter?
„Im Oktober 1945 erreichte ich Krefeld einigermaßen wohlbehalten. Die Stadt war zu 70 % zerstört worden, die gesamte Infrastruktur musste wieder aufgebaut werden. Folglich war es schwierig, Arbeit zu finden. Trotzdem fand ich bei der DEW eine Stelle als eine Art interner Postbote, später arbeitete ich im Archiv. Durch die Verletzung an meinem Arm konnte ich leider nicht mehr in meinen erlernten Beruf zurück. Das Angebot, eine weitere Ausbildung zu absolvieren, dieses Mal zum Industriekaufmann, nahm ich gerne an.
In dieser Phase traf ich einen alten Freund aus meiner Jugendzeit wieder. Erfreut wollte er an alte Zeiten anknüpfen, in denen wir das eine oder andere unternommen hatten, was junge Leute eben in ihrer Freizeit so machten. Aber ich erteilte ihm eine Absage. Ich hatte dem lieben Gott ein Versprechen gegeben und das Alte, das passte jetzt nicht mehr zu mir. Das habe ich ihm auch gesagt und danach haben wir uns nie wieder gesehen.“
Was war aus der Gemeinde Krefeld in der Zwischenzeit geworden?
„Das Gemeindelokal auf der Hubertusstraße, eine Art große Garage, gab es nicht mehr. Die Gemeinde versammelte sich in dem ehemaligen Fabrikgebäude der Firma Krahnen & Gobbers. Die Brüder nahmen mich mit zum Zeugnisbringen, wir gingen von Haus zu Haus, auch mit dem späteren Bezirksältesten Wilhelm Schmidt und ich sang auch im Chor mit.
Wieder gab es eine Hungersnot. Dennoch habe ich diese Zeit als positiv in Erinnerung, denn es gab in der Gemeinde und auch im Jugendkreis einen enormen Zusammenhalt. Ich kann mich erinnern, dass wir als Jugendliche zusammen kamen, um Weihnachtsgeschenke für die Kinder der Gemeinde anzufertigen. Die Mädchen nähten und strickten Puppenkleider, und wir Jungens bastelten Leiterwagen und Flugzeuge und Puppenmöbel aus allerlei Resten, die wir auftrieben. Da den Mädchen Schuhe fehlten, fertigten wir sogar Holzclogs mit Lederriemen an, damit sie wenigstens etwas an den Füßen hatten!
Not lehrt beten und fördert den Zusammenhalt. Der jetzige Wohlstand, den wir in diesen Tagen erleben, ist für viele selbstverständlich, so dass manchmal daraus Überheblichkeit und Selbstüberschätzung erwachsen. Und oft fragt man dann nicht mehr nach Gott.“
Wann und wie lerntest Du Deine Frau kennen?
„Ich sah meine Gerda zum ersten Mal im Juni 1947 als Stammapostel Bischof nach Krefeld kam. Damals war es üblich, dass eine junge Schwester dem Stammapostel ein Gedicht aufsagte. Und das war meine Gerda. Als ich sie sah, dachte ich, das wäre eine Frau für Dich. Bei einem Jugendtreffen im Juli 1947 sah ich sie wieder, musste aber erst einmal herausfinden, ob sie überhaupt noch frei war. Zu meiner großen Freude war das der Fall. Wir fuhren gemeinsam mit der Straßenbahn nach Hause; es war sehr voll und so mussten wir stehen. Ich stand direkt neben ihr, und so fasste ich mir ein Herz und machte ihr eine Liebeserklärung. Und sie machte deutlich, dass sie nicht abgeneigt war.
Allerdings war ich bereits seit 1946 Unterdiakon und mein Vorsteher sagte zu mir, ich gehöre zu den Gottesdienstzeiten in meine Gemeinde. Man muss sich das mal vorstellen: Ich musste in jedem Gottesdienst mitdienen! Wann sollte ich meine Gerda sehen? Der Vorsteher hatte nun doch etwas Mitleid mit mir und gab mir jeden zweiten Sonntag frei. Ein um den anderen Sonntag bekam auch Gerda frei, die ihrerseits Aufgaben in der Gemeinde übernommen hatte. So konnten wir uns jede Woche sehen, aber das reichte uns nicht. In dieser Zeit gingen viele Liebesbriefe hin und her, und ich überlegte mir darüber hinaus, wie ich zu ihr nach Duisburg-Rheinhausen gelangen konnte. Verkehrstechnisch war das damals sehr schwierig. So reparierte ich ein altes Fahrrad notdürftig. Den fehlenden Schlauch ersetzte ich durch einen Wasserschlauch. Komfortabel war das nicht. Als ich in Duisburg ankam, war ich fix und fertig, und ich musste ja auch wieder zurück nach Krefeld.
Wir verlobten uns 1949 und noch vor der Hochzeit wurde ich Diakon. Im September 1950 heirateten wir dann, aber wegen des Wohnungsmangels wohnte Gerda weiter bei ihren Eltern und ich bei meinen. Erst Weihnachten 1951 konnten wir mit unserem kleinen Sohn Roland in eine gemeinsame Wohnung ziehen.“
Welche Aufgaben kamen nun in der Gemeinde auf Dich zu?
„1950 wurde die große Kirche auf der Hardenbergstraße am Sprödentalplatz errichtet, so dass die Gemeinde jetzt hier zusammen kommen konnte. 1952 kam ich ins Priesteramt, 1955 wurde ich Gemeindeevangelist und erhielt den Auftrag, mich um die Gemeinden Viersen, Dülken, Mönchengladbach und Rheydt zu kümmern und darüber hinaus in Lobberich eine Gemeinde zu gründen. Vorübergehend sollte ich auch die Gemeinde Mönchengladbach als Vorsteher leiten. Daraus wurden dann 31 Jahre.
Die Betreuung der oben erwähnten Gemeinden erwies sich anfangs als mühsam, denn es war kein Auto vorhanden. Also stieg ich jeden Abend in den Bus, musste aber etliche Male umsteigen und einiges an Laufstrecke bewältigen, um die Gemeinden zu erreichen. Erst kurz vor Mitternacht war ich wieder zu Hause. Bei einer Glaubensschwester konnten dann Gemeindeabende durchgeführt werden, zu denen Gäste eingeladen wurden. So konnte der Grundstock für die Gemeinde Lobberich gelegt werden. Auch Korschenbroich wurde von mir betreut und ein Stützpunkt in Mönchengladbach-Rheindahlen errichtet.
Nach einiger Zeit überzeugte mich meine Frau davon, ein Auto anzuschaffen. Das erleichterte die Arbeit. Dennoch: Ich war an keinem Abend der Woche zu Hause. Außer am Samstag, aber da bereitete man sich auf den Gottesdienst vor. Meine Frau war oft alleine, aber sie hat sich nie beklagt.“
Das ist ja neben der Berufstätigkeit und der Eigenschaft als Familienvater und Ehemann eine Mammutaufgabe gewesen. Schwer vorstellbar, so etwas in der heutigen Zeit zu leisten! Und es ist ja auch gut, dass die Kirche erkannt hat, dass es für Amtsträger ein Privatleben haben darf und muss! Seit damals hat sich viel verändert. Wie siehst Du die Veränderungen in der Kirche?
„Ich begrüße alle Veränderungen. Veränderungen sind nur ein Rahmen. Und Rahmenbedingungen müssen von Zeit zu Zeit angepasst werden. Das Wesentliche ist geblieben. Rahmenbedingungen sind für mich Nebensächlichkeiten. Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir uns zu viel mit Nebensächlichkeiten aufhalten.“
Wie stehst Du zu Frauen im Amt?
„Sehr gut! Da muss ich ja nur an meine eigene Frau denken, die mir ein großes Vorbild war. Sie hat mich sehr unterstützt, hat sich nie beklagt und war tiefgläubig.“
Wie hast Du Deinen Ruhestand erlebt?
„1992 kam ich in den Ruhestand. Ich habe gerne gedichtet, habe zwei Gedichtbände verfasst, in denen ich Glaubensthemen verarbeitet habe. Dankbar bin ich für die gute Zeit, die ich noch mit meiner Frau haben durfte. Wir haben 2015 die Eiserne Hochzeit erleben dürfen, aber da hatte sie bereits schwere gesundheitliche Probleme. 2017 ging sie nach langer Krankheit heim; für mich die bitterste Stunde meines Lebens. Ich vermisse sie jeden einzelnen Tag. Vor einem Jahr ging auch unser Sohn nach langer Krankheit heim. Aber ich freue mich an meinen Enkeln und Urenkeln.
Ich bin dankbar für jeden, der mich besucht und ich freue mich, wenn ich auch im Alltag einmal über unseren Glauben sprechen kann. Dankbar bin ich auch für die Menschen, die mir helfen, den Alltag besser bewältigen zu können.“
Was bedeutet die Ökumene für Dich?
„Es ist immer gut, sich mit Menschen zu umgeben, die ebenfalls Glauben im Herzen tragen.“
Du hast geradezu im Galopp die Epochen des letzten Jahrhunderts zurückgelegt. Du wurdest in eine Zeit hineingeboren, in der es noch nicht einmal flächendeckend Stromversorgung in der Stadt gab und die Annehmlichkeiten, die wir heute kennen, in den Kinderschuhen steckten. Die Automatisierung machte zwar rasche Fortschritte, aber dann warf der Krieg vieles zurück. Danach ging es mit Riesenschritten weiter bis hinein ins digitale Zeitalter. Wie bewertest Du das alles?
„Ich kann mich nur wiederholen. Manches ist nützlich. Der Fortschritt hat auch Wohlstand gebracht. Zum Beispiel habe ich selbst ein Tablet und benutze es auch, um mir mal einen Gottesdienst anzusehen, wenn ich persönlich keinen besuchen kann. Ich sehe mir auch die Nachrichten im Fernsehen an. Das Weltgeschehen und die Reichsgottesgeschichte sind wie zwei Geraden, die parallel laufen, sagte Stammapostel Schmidt einmal. Ich möchte im Großen und Ganzen informiert sein. Aber ich sehe die Medienlandschaft kritisch. Da gibt es zu viele Informationen und zu viele Bilder und damit Prägungen, die nicht immer gut sind, gerade für junge Menschen. Manches dürfte nach meinem Verständnis gar nicht gezeigt werden. Es gibt scheinbar keine Tabus mehr. Das kann nicht gesund sein.“
Was würdest Du uns als Dein Vermächtnis mit auf den Weg geben?
„Wir müssen alle treu bleiben bis zum Schluss, gem. dem Lied 429 aus unserem Gesangbuch, bewahr dem Herrn die Treue. Wir hoffen auf die Gnade, denn Gnade ist alles und ohne Gnade ist alles nichts, so heißt es. Ich freue mich auf den Tag des Herrn und hoffe, dass es bald so weit ist.“
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