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Seniorenausflug - mit dem Schiff von Köln nach KönigswinterDienstag, 06.07.2010

Düsseldorf. Wie schön ist doch eine Schifffahrt, dachten sich die Senioren der Bezirke Düsseldorf und Krefeld. Am 17. Juni 2010 nahmen 350 freudige Senioren in sechs Bussen die Reise zur Anlegestelle der Köln-Düsseldorfer Schifffahrt auf, wo sie die „DRACHENFELS“ erwartete.


Pünktlich um 10.30 Uhr legte das Schiff ab und nahm Kurs rheinaufwärts nach Königswinter.Gäste an Bord waren Bezirksapostel Armin Brinkmann, Bischof Horst Krebs und Bezirksevangelist Reinhold Wegener. Zu Beginn der Reise hieß uns unser Seniorenbeauftragter Lothar Zausch alle herzlich willkommen. Im Anschluss sprach unser Bezirksapostel ein Gebet, in dem er besonders die Freude über dieses einmalig schöne Zusammensein an Bord ausdrückte. Dann richtete er auch persönliche Worte an die Senioren und vergaß dabei nicht, als geborener Kölner einen gewissen Humor in den Mittelpunkt seiner Ausführungen zu stellen. Dabei betonte er einige Leitlinien der Kölner Bürger: 

 „Et es, wie et es“!                       

„Et kütt, wie et kütt“

„Wat fott es, es fott“

„Ham mer net, bruke mer net, fott domet“!

Auch "Tünnes und Schäl" gehörten zum Repertoire seiner Ausführungen. Es kam, wie sollte es anders sein, viel Freude bei den Senioren auf. Freude kam auch auf, als unser Bezirksapostel alle Geschwister, an vielen Tischen verteilt, einzeln begrüßte.

Während wir Rodenkirchen, Wesseling und Bonn passierten, setzte langsam der Hunger ein. „Herz, was willst Du noch mehr!“ Ein reichhaltiges Buffet ließ die Augen größer werden und wir eröffneten die „Schlacht am Buffet“!

Inzwischen hatte der Rhein die Romantik gepachtet. Den „langen Eugen“ in Bonn passiert, grüßte uns von oben die Petersburg und von weiten der Drachenfels. Wir hatten Königswinter erreicht und setzten zum Wenden an. Von nun an ging es auch auf unserem Schiff hoch her. Der Seniorenchor, eine Modenschau, die Begegnung einer Bäuerin mit einer feinen Städterin und vieles mehr ließen Freude bei uns aufkommen. Zur Nachmittagszeit fanden Waffeln, heiße Kirschen und jede Menge Schlagsahne reißenden Absatz. Es war wie im Schlaraffenland!

Stromabwärts ging die Fahrt natürlich schneller. Kurz nach der Siegmündung sahen wir schon von weitem den Kölner Dom, der das Ende unserer schönen Schiffsreise ankündigte. Es kam Wehmut auf. Doch unser Bezirksapostel sorgte erneut für Heiterkeit und Freude als er uns am Schluss der Reise Worte mit auf dem Weg gab, an die wir gern zurückdenken. Selbst ein Witz von „Tünnes und Schäl“ fehlte dabei nicht.

Es hieß Abschied nehmen. Die 6 Busse standen wieder bereit und brachten uns zu unseren Ausgangspunkten zurück. Umarmungen, ja auch Tränen der Freude konnten wir sehen. Ein jeder kam zu dem Schluss: „Es war einfach wunderschön“!

Mehr Eindrücke gibt es in der Bildergalerie

H.K.