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Taufen am Karfreitag?Montag, 05.04.2010
Grevenbroich. Zwei Kinder und eine Erwachsene wurden vom Bezirksältesten Gerhard Dubke am 2. April 2010 in der Gemeinde Grevenbroich getauft. Ungewöhnlich: Die Taufhandlungen fanden am Karfreitag statt.
Der Bezirksälteste Gerhard Dubke ging sogleich zu Beginn seiner Predigt auf diese Fragestellung ein. Die Leitgedanken für den Gottesdienst am Karfreitag sind überschrieben mit: „Dem Herrn zugewandt“. „Diese Aussage mit der Botschaft, zum gekreuzigten Herrn aufschauen zu wollen und sich ihm bewusst hinzuwenden, passe sehr gut zu einer Taufhandlung“, erklärte der Bezirksälteste. “Diese beschreibe die Herzensstellung von verlangenden Seelen, die Gottes Nähe suchen“.
Die nachfolgende Predigt stand ganz im Zeichen des Bibelwortes aus Lukas 23,42.43: „Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“
Gerhard Dubke leitete die Ansprache zur Taufe mit dem Hinweis ein, dass wir mit der Taufe regelmäßig die Handlung an Säuglingen verbinden würden. So sei die Erwachsenentaufe eher selten. Die Taufe von drei Seelen habe er noch nicht erlebt. Das ist auch für ihn etwas Besonderes.
Im Weiteren ging er dann intensiv auf das Taufverständnis ein. „Mit der Taufe würde ein besonderes inniges Näheverhältnis zu Gott begründet. Der dreieinige Gott öffne damit dem Menschen den Weg zum Heil in Christus“, führte der Dienstleiter aus.
Text und Bilder: R.K.
