Aktuelles
aktuelles aus dem Bezirk
Goldhochzeit in FilngernDonnerstag, 10.06.2010
Flingern. Die Mitglieder der Gemeinde Flingern erlebten am Sonntag, den 30. Mai 2010 den ersten Gottesdienst des Apostels Franz-Wilhelm Otten nach der Inruhesetzung des bisherigen Apostels Klaus Zeidlewicz.
Apostel Otten stellte den Gottesdienst unter das Wort aus Jesaja 62,1: "Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis daß ihre Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und ihr Heil entbrenne wie eine Fackel".
Der Apostel betonte in seiner Predigt, dass wir Gottesdienst „feiern“ und führte aus: "Wir sind in dem Bewusstsein gekommen, eine Begegnung mit Gott zu haben. Die Kraft aus dem heiligen Geist, den wir als Gabe empfangen haben, können wir nur durch das Gebet zu Gott anfordern. Dadurch kann sich diese besondere Kraft entfalten". So wie das Volk Israel damals unter schwierigsten Lebensverhältnissen im alten Bund fragte, „Lieber Gott, hast du uns vergessen? Du hast uns doch so viel Heil zugedacht“, kann der Gläubige auch heute diese Frage stellen: "Hat Gott uns etwa vergessen?" Die Antwort auf widrige Verhältnisse liegt im Textwort verborgen. „Um seines Volkes Willen, um der Brautseelen, also um unseretwillen lässt Gott manches zu. Er hilft uns aber auch aus gleicher Motivation. Er tut alles um deines, um unseretwillen, weil er uns so lieb hat."
Der Apostel wies darauf hin, dass der Gläubige in solchen Situation nicht schweigen, sondern darüber reden soll. "Reden wir im Gebet zu Gott, so wird er antworten, genau wie er das im Alten Testament mit Abraham und Mose getan hat. Sie erlebten danach wunderbare Hilfe und Erfüllung göttlicher Zusagen."
Die Glaubensgeschwister Startz empfingen in diesem Gottesdienst den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit. Als Geleitwort erhielten sie aus Jona 4 einen Teil des zweiten Verses: " ...denn ich weiß, daß du gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte bist und läßt dich des Übels reuen".
Bei der Ansprache betonte der Apostel dass der gemeinsam zurückgelegte Zeitraum geprägt war von großem Gottvertrauen, vielen Gebeten, unverbrüchlicher Liebe und großer Wertschätzung zueinander. "Sie sind wahre Bekenner des Werkes Gottes und haben keine Gelegenheit ausgelassen, davon zu zeugen".
Zur Bildergalerie.
Text W.B / G.D.
