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Einstimmung auf den Gottesdienst für EntschlafeneSamstag, 07.03.2009
Norf. Dreimal im Jahr gedenken neuapostolische Christen in einem Gottesdienst der Verstorbenen, der sogenannten "Entschlafenen." Die Mitglieder der Gemeinde Neuss-Norf trafen sich zu einer besonderen Vorbereitungsstunde am Samstagabend, dem 28. Februar 2009.
Die Vorbereitungsstunde auf den Gottesdienst für Entschlafene stand unter dem Motto: "Vorbereitung - einmal ganz anders". Die Zusammenkunft wurde durch Wortbeiträge der Glaubensgeschwister, einigen Erlebnisberichten sowie einem Gedicht über Dietrich Bonhoeffer gestaltet. Laternen mit Türen, die in Blickrichtung der Gemeinde geöffnet waren, schmückten den Altar. Diese Lichtdekoration symbolisierte die Verbundenheit der diesseitigen mit der jenseitigen Welt.
Innere Ruhe und Geborgenheit zeichnete die besondere Stunde nach Meinung vieler Besucher aus. Diese äußerten auch den Wunsch, die Vorbereitungsstunde vor dem nächsten Gottesdienst für Entschlafene zu wiederholen.
Hintergrund: Der Jenseitsglaube neuapostolischer Christen
Der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod gehört zu den Grundlagen christlichen Glaubens. Die durch das Opfer Christi erwirkte Erlösung ist nicht nur auf die Lebenden begrenzt, sondern vollzieht sich auch an die Verstorbenen. Neuapostolischen Christen glauben zudem daran, dass Verstorbenen durch eine aufrichtige Fürsprache im Gebet geholfen werden..
Gottesdienste für Entschlafene finden in der Neuapostolischen Kirche weltweit dreimal im Jahr statt. Der Stammapostel und die Apostel spenden an diesen Sonntagen die Sakramente für die Entschlafenen. In den Gemeinden wird in den Gottesdiensten der Entschlafenen besonders im Gebet gedacht. Zur Vorbereitung auf den Gottesdienst für Entschlafene finden in zahlreichen Gemeinden besondere Veranstaltungen mit themenbezogenen Wort- und Musikbeiträgen statt.
F.H./R.K.
