Aktuelles
aktuelles aus dem Bezirk
Nach Renovierung: Festtage in GrevenbroichMontag, 26.07.2010
Grevenbroich. Kirche renoviert, Goldene Hochzeit und erstmaliger Besuch von Apostel Franz-Wilhelm Otten. Die Gemeinde Grevenbroich blickt dankbar auf ereignisreiche Tage im Juli zurück.
Renovierung des Kirchengebäudes
Rechtzeitig vor den Festtagen in Grevenbroich ist die Renovierung der Kirche abgeschlossen und die Gemeindemitglieder kehren nach drei Wochen, in denen die Gottesdienste in der Nachbargemeinde Kaarst aufgesucht wurden, wieder in die gewohnte Umgebung zurück. Die seitlichen Bleikristallfenster des Kirchengebäudes wurden gegen optisch ansprechende Isolierglasfenster ausgetauscht. Aufgrund des vorhandenen Nachwuchses hatte sich Bedarf für die Erweiterung des Mutter-Kind-Bereiches ergeben. Deshalb wurde der rechte Mutter-Kind-Raum im Kirchenschiff erweitert und schalldicht ausgestaltet. Außerdem erhielt die Gemeinde eine neue Küchenzeile, die im Nebensaal des Erdgeschosses ihren Platz gefunden hat. Sie wird künftig die Gemeindezusammenkünfte deutlich bereichern. Dank tatkräftiger Unterstützung von Gemeindemitgliedern konnten die Maßnahmen rechtzeitig fertig gestellt werden. Demnächst folgen noch der Einbau einer neuen Beschallungsanlage und der Abriss des zweiten kleinen Mutter-Kind-Raumes auf der linken Seite des Gottesdienstraumes.
Goldene Hochzeit
Das Ehepaar Lothar und Magdalena Sulimma empfing am Sonntag, den 18. Juli 2010 den Segen zur Goldenen Hochzeit. Den Festgottesdienst hielt Bezirksevangelist Dirk Müller mit dem Bibelwort aus 1. Korinther 10,23-24. Der inhaltliche Schwerpunkt des Gottesdienstes lag auf der Kernaussage: Suchen, was dem andern dient.
In seiner Ansprache an das Goldhochzeitspaar stellte der Bezirksevangelist besonders heraus, dass die beiden das eingangs vorgelesene Bibelwort nicht nur verinnerlicht, sondern auch gelebt hätten. Lothar Sulimma (73)habe über 30 Jahre in der Gemeinde als Amtsträger gedient und seine Frau Magdalena (68) habe ihm immer – ohne Murren – „den Rücken freigehalten“. So habe man gemeinsam gesucht, für den anderen da zu sein. In den letzten Jahren hätten beide gesundheitliche Rückschläge erlitten. Trotzdem gingen sie den Glaubensweg unbeirrt in Treue und Geduld weiter. Darum gelte ihnen auch das Bibelwort aus Philipper 1,6 als Trost im Kreuztragen: „… ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu“.
Anschließend spendete der Bezirksevangelist den Segen zur Goldenen Hochzeit und empfahl das Jubelpaar der weiteren göttlichen Führung und Bewahrung.
Apostel Otten zum ersten Mal in Grevenbroich
Apostel Franz-Wilhelm Otten (48) hielt am Mittwoch, den 21. Juli seinen ersten Gottesdienst in der Gemeinde Grevenbroich. Begleitet wurde er von Bischof Horst Krebs (64).
Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen des Bibelwortes: „So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber“ (Jakobus 2,17). Das Bibelwort habe zwei Schwerpunkte: der Glaube und die Werke. Werke aus dem Glauben heraus wären zu unterscheiden von den guten Werken, die man aus Großzügigkeit oder Mildtätigkeit zu besonderen Anlässen, wie z.B. zu Weihnachten, vollbringe. Diese Werke seien sicherlich nicht schlecht und wir sollten diese auch – soweit möglich – beibehalten. Werke des Glaubens wären unter anderem: Gebet, Nachfolge, Pflege der Gemeinschaft, Nächstenliebe.
Aus Hebräer 11 „Der Glaubensweg im Alten Bund“ leitete Apostel Otten folgende weitere Werke des Glaubens ab:
- Opfer für Gott zu bringen (siehe Kain und Abel, als sie opferten)
- Aufgaben von Gott zur Errettung für sich selbst und andere zu erfüllen (siehe Noah, der die Arche nach Gottes Geheiß baute)
- das Alte zu verlassen und auszuziehen (siehe Abraham, der aus seinem Vaterland auszog in ein Land, was er nicht kannte, aber das Gott ihm zeigen wollte)
- die Verheißung Gottes aufzunehmen und anzunehmen (siehe Sara, als ihr die Geburt eines Sohnes verheißen wurde)
- das vermeintlich gute Teil zu verlassen und um auf Vorteile zu verzichten (siehe Mose, als er den Hof des Pharaos verließ).
Bischof Horst Krebs ging in seiner Mitpredigt noch einmal auf das „verlassen“ ein. Er gab den Zuhörern den Rat, manchmal alles zu verlassen - „das Alte zurückzulassen“ - damit man nachfolgen könne. Das bedeute aber auch, sich auf den Herrn einzulassen und sich ganz auf ihn zu verlassen.
Zur Bildergalerie.
Text und Bilder: Reiner Krempf
