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Von der Liebe zu den ElternSonntag, 17.07.2011
Gerresheim. Das Befolgen des vierten Gebotes schafft gegenwärtiges und zukünftiges Wohlergehen. Diese Botschaft war Inhalt des Kindergottesdienstes der zehn bis 14 Jährigen im Kirchenbezirk Düsseldorf.
Sara berichtet von den in neuapostolischen Kirchenkreisen als "KiGo 10-14" bezeichneten Gottesdienst:
"Priester Friedhelm Dubke leitete den KiGo 10-14 in der Gemeinde Gerresheim. Das Wort am Sonntagmorgen war aus dem 5. Buch Mose 5,16, das 4. Gebot: ,,Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, wie dir der Herr, dein Gott, geboten hat, auf dass du lange lebest und dir's wohlgehe in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.’’ Als Eingangslied haben wir gesungen „Der Gottesdienst soll fröhlich sein“.
Nach dem das Textwort vorgelesen wurde, haben zwei Kinder etwas vorgetragen. Danach redeten wir über die zehn Gebote. Im Mittelpunkt stand dieses Gebot: Du sollst Mutter und Vater ehren. Es wurde die Geschichte von Jesus erzählt, in der es darum geht, dass Jesus im Tempel ist und dort mit den Leuten spricht. Seine Eltern Maria und Joseph suchen ihn. Als sie ihn im Tempel gefunden haben, ist der Gottessohn gehorsam und kommt mit. Es wurde noch mal erläutert, dass die Eltern immer für einen da sind und die Kinder bewahren, sie beschützen und dass die Eltern auch für ihre Kinder beten.
Anschließend wurde eine Geschichte von zwei Kindern vorgetragen, die davon handelt, dass ein Sohn seiner Mutter eine Rechung schickt, weil er schon vieles für sie getan hat, z.B. Einkaufen, für Besorgungen wie verschiedene Briefe zur Post bringen. Und weil er stets ein braver Junge gewesen ist. Für das alles verlangt der Sohn 4 €. Seine Mutter gibt ihm das Geld und auch eine Rechung, wo steht: Für zehn Jahre in ihrem Haus, für zehn Jahre Essen, für zehn Jahre treue Pflege bei Krankheit und dafür dass sie stets eine gute Mutter gewesen ist, verlangt sie nichts. Da musste der Sohn weinen und gab ihr die 4 € zurück. Anschließend wurde noch ein Gebot vorgelesen: Ehre und liebe Gott, aus ganzem Herzen, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Eine Sonntagsschullehrerin hat eine Folie mit einem Comic vorgetragen, in dem eine Mutter will, dass ihr Sohn pünktlich nach Hause kommt. Der Sohn sagt, dass er pünktlich da ist, aber er kommt nicht. Die Mutter machte sich Sorgen, und die Zeit verging und verging. Die Mutter machte sich so große Sorgen, dass sie schon Hilfe rufen wollte. Doch dann kommt der Sohn nach Hause und entschuldigt sich unhöflich für die Verspätung. Die Geschichte soll erklären, dass man die Eltern ehren und respektieren soll.
Danach haben wir „Die Spur der Hoffnung sehen“ gesungen und Priester Marc-Christoph Rattay diente mit. Er kam noch mal auf das Comic und auf das 4. Gebot zurück. Nach dem Dienen von Priester Rattay leitete Priester Dubke zum Heiligen Abendmahl über und erzählte davon, dass Mose auf einen Berg gestiegen ist, um die zehn Gebote von Gott, unserem Vater, zu erhalten. Doch das Volk unten am Fuß des Berges wurde ungeduldig. Sie machten sich aus all dem Gold, was sie hatten, ein goldenes Kalb und beteten es an. Als Mose das sah, wurde er zornig und traurig und zerschlug die Steintafel mit den zehn Geboten. Mose ist wieder auf dem Berg gestiegen und betete zu Gott und bat ihn um Vergebung, für ihn und das Volk. Darauf hin bekam Mose eine neue Steintafel mit den zehn Geboten. Das Volk hatte vergessen, dass man nicht einen anderen Gott anbeten soll. Das ist auch eines der zehn Gebote. Was das Volk getan hat, ist eine Sünde, aber Sünden kann Gott unser Vater vergeben.
Als Bußlied haben wir gesungen „Gott ist die Liebe“. Dann feierte die Gemeinde Heiliges Abendmahl mit dem Lied „Aus Gottes guten Händen“.
Nach dem Gottesdienst haben wir wie immer für alle Geburtstagskinder seit dem letzten KiGo ein Geburtstagsständchen gesungen."
Sara für den KiGo 10-14
