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Staus auf den Straßen: Bischof Flore vertritt Apostel OttenDonnerstag, 26.01.2012
Ratingen. Kilometerlange Staus auf den Autobahnen und in der Stadt. Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein schnelles Vorankommen nicht möglich. Nur langsam füllen sich die Bänke in der Ratinger Kirche am 18. Januar 2012. Zahlreiche Kirchenmitglieder sind noch unterwegs, als um 19.30 Uhr der Gottesdienst beginnt.
Wer an diesem Abend auf der Autobahn A3 in Richtung Ratingen unterwegs ist, braucht besonders viel Geduld. Durch den „Stop and Go“-Verkehr zwischen Leverkusen und dem Autobahnkreuz Ratingen-Ost verbringen viele Autofahrer ihren Abend auf der Autobahn. Unter ihnen auch Apostel Franz-Wilhelm Otten.
Bischof Flore springt für Apostel Otten ein
Apostel Otten hatte sich in der Gemeinde Ratingen für den Gottesdienst angekündigt. Aufgrund der widrigen Verkehrsverhältnisse war dies nicht möglich und Bischof Ralf Flore übernahm kurzfristig die Predigt..
Die Predigt des Bischofs stand ganz im Zeichen des Bibelwortes aus Psalm 103,19 „Der HERR hat seinen Thron im Himmel errichtet und sein Reich herrscht über alles.“ Der Bischof ging zunächst auf das Lied „Auf Tabors Höhn“ ein, das die Chorsänger zu Beginn des Gottesdienstes vortrugen. In dem Liedertext heißt es unter anderem: „..dem Höchsten ganz sich weihn, den Herren schaun und loben: das heißt im Himmel sein.“ Er bat die Gottesdienstbesucher, Gott in die Mitte des Lebens zu stellen. „Dann wird es uns gut gehen“. Die Mitglieder einer Gemeinde sollen eine „Herzensgemeinde“ sein und den Zusammenhalt untereinander suchen.
Leitwort zur Lebensregel machen
Im weiteren Verlauf seiner Predigt ging der Bischof auf das zum Jahresbeginn von Stammapostels Wilhelm Leber gegebene Leitwort aus Micha 7,7 ein und empfahl, dieses Wort als Maxime zu machen. „Wenn wir Gottvertrauen haben“, so der Bischof, „können wir gut in die Zukunft schauen.“
In dem anschließenden Predigtbeitrag knüpfte der Bezirksälteste Gerhard Dubke an die Gedanken des Bischofs an und wies noch einmal darauf hin, dass jeder einzelne mit seinem Verhalten zu einem harmonischen Gemeindeleben beitragen kann.
Text: Angelika Neumann/Jörg Rüssing; Fotos: Angelika Neumann
