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Priester Karl-Heinz Schumann trat in den RuhestandDonnerstag, 27.08.2009

Grevenbroich. Apostel Klaus Zeidlewicz hielt am 26. August 2009 einen Gottesdienst in der Gemeinde Grevenbroich. Eingeladen waren alle Vorsteher des Bezirkes Düsseldorf. Die Gottesdienstbesucher erlebten nicht nur eine Predigt, die zum Nachdenken einlud, sondern auch einige Handlungen.


Der Apostel spendete das Sakrament der Heiligen Versieglung, versetzte einen Priester in den Ruhestand und bestätigte einen Priester in seinem Amt für die Gemeinde Grevenbroich.


Gott will bei uns wohnen

Apostel Zeidlewicz ging in seiner Predigt zunächst noch einmal intensiv auf das Trostwort ein, welches Stammapostel Wilhelm Leber am vergangenen Sonntag den Glaubensgeschwistern der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen im Gottesdienst nahegebracht hat: „Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen.“ (Jesaja 57,15). Dabei stellte der Apostel heraus, dass der Herr bei einem jeden wohnen will, und zwar nicht als Untermieter, sondern als hoher Gast, dem alle Aufmerksamkeit geschenkt würde. Wir müssten zusehen, dass immer ausreichend Platz und Zuwendung für IHN vorhanden sei.

Hanna - Gnadenkind

Apostel Zeidlewicz hatte zu Beginn des Gottesdienstes ein Bibelwort als Grundlage für den Gottesdienst vorgelesen: „und war nun eine Witwe an die vierundachtzig Jahre; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.“ (Lukas 2,37)

Apostel Zeidlewicz führte dazu aus, dass Hanna nicht vom Tempel wich. Sie blieb – so könnte man sagen – in der Wohnung Gottes. Daraus leitete der Apostel ab, dass wir danach streben sollen, stets im Hause Gottes zu sein. Der Tempel Gottes sei auch insbesondere in der Gemeinschaft der Gotteskinder zu finden.

Priester Karl-Heinz Schumann trat in den Ruhestand

In diesem Gottesdienst versetzte Apostel Zeidlewicz Priester Karl-Heinz Schumann in den Ruhestand. Apostel Zeidlewicz hatte ihn im Gottesdienst noch einmal Gelegenheit gegeben, seinen Glaubensgeschwistern zu dienen. Aus seinen Ausführungen klang tiefe Dankbarkeit durch. Sein letzter Rat an die versammelte Gemeinde: Bleibt fest am Altar Gottes.

Eine lange, erfüllte Amtsträgerzeit (38 Jahre) ging zu Ende. Viele Gemeindemitglieder haben persönliche Erinnerungen an seine Vorstehertätigkeit für die Gemeinde Grevenbroich. Karl-Heinz Schumann empfing 1971 das Unterdiakonenamt für die Gemeinde Derendorf, 1973 das Diakonenamt und 1975 das Priesteramt. Von 1977 bis 1979 diente er als Priester in der Gemeinde Neuss. 1979 wurde er zum Vorsteher für die Gemeinde Grevenbroich beauftragt. Diesen Auftrag gab er in hoher Verantwortung für die Gemeinde im Jahre 1999 aus gesundheitlichen Gründen ab und diente weiter als Priester in der Gemeinde im Aufschauen an der Seite von drei weiteren Vorstehern.

Apostel Zeidlewicz bescheinigte ihm, dass er alles in der Liebe, in Ruhe und Besonnenheit und mit viel Gebet getan habe. Er sei stets ein ruhender Pol in der Gemeinde gewesen und habe mit seiner Art die anvertrauten Glaubensgeschwister geprägt. Nun trete er in den wohlverdienten Ruhestand, nach dem er die Altersgrenze von 65 Jahren schon überschritten habe. Anschließend bedankte sich der Apostel für die lange, treue und segensreiche Tätigkeit im Werke Gottes und versetzte ihn in den Ruhestand. Allerdings wird er eine Aufgabe weiterführen: Apostel Zeidlewicz beauftragte ihn, den Krankendienst auch künftig fortzuführen und mit den Kranken Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl zu feiern.

Weitere Handlungen

In diesem Gottesdienst spendete der Apostel zwei Kleinkindern die Gabe des Heiligen Geistes.

Priester Patrick Schumann, bis zur Schließung im Februar 2009 in der Gemeinde Rommerskirchen tätig, wurde im Priesteramt für die Gemeinde Grevenbroich bestätigt.


 

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R.K.