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Städte genehmigen Erntedank-PlakateDienstag, 22.09.2009
Düsseldorf. Erstmalig werden im Kirchenbezirk Düsseldorf großformatige Plakate an öffentlichen Straßen aufgestellt, um Bürger zum Erntedankgottesdienst am 4. Oktober 2009 einzuladen. Für die 13 Kirchengemeinden erteilten acht Ordnungsämter Sondergenehmigungen zum Aufstellen von 100 Plakaten.
Neben Postern, Flyern und Postkarten sind die sogenannten DIN A0-Plakate Kernelemente der Werbematerialien zum Erntedanktag am ersten Sonntag im Oktober. Doch bevor die Gehwegaufsteller aufgestellt werden konnten, mussten von den Vorstehern und Gemeindemitgliedern geeignete Straßen und Plätze im Umfeld der Kirche ausgewählt werden. Als bedeutsame Auswahlkriterien gelten für die Standortentscheidung hohe Verkehrs – und Passantenfrequenz. Anschließend beantragten die Vorsteher bei den Ordnungsämter bzw. Ämtern für Verkehrsangelegenheiten die Standorte und den Zeitraum der Plakatierung.
Aufwendiges Genehmigungsverfahren
Allerdings erwies sich das schriftliche Genehmigungsverfahren nicht als Selbstläufer. In vielen Fällen musste der telefonische Kontakt zu den Sachbearbeitern oder gar das persönliche Gespräch mit dem Leiter der verantwortlichen Verwaltungen gesucht werden, um rechtzeitig eine Genehmigung auszuhandeln. Insbesondere die fast zeitgleiche Plakatierung zur Bundestagswahl und städtische Auflagen zur Reduzierung der Werbeflächen zeigten sich als größte Widerstände. So genehmigt beispielweise die Stadt Düsseldorf grundsätzlich nur Werbung für Wahlen, Messe und Ankündigungen von Zirkusgastspielen. Umso erfreulicher das Ergebnis: Für die fünf Düsseldorfer Gemeinden wurde alle 50 beantragten Standorte vom 25. September bis zum 5. Oktober genehmigt.
Erste Genehmigung für Kaarst
Vorsteher Rainer Hepp war der erste! Bereits am 10.September konnte der Vorsteher der Gemeinde Kaarst mit seinem Sohn Alexander sieben Gehwegaufsteller an markanten Straßen im Umfeld der Kirche aufstellen. „Schon beim Aufstellen der Ständer gab es interessierte Blicke von Passanten“, berichtet der Priester und freut sich auf die Reaktionen der Kaarster Bürger. „Ich bin mal gespannt, ob es in der nächsten Zeit irgendwelche Reaktionen aus der Bevolkerung gibt“. Auf die Frage, ob die Plakate zum Erntedank genügend Beachtung finden, antwortet Rainer Hepp gelassen: „Ich denke schon, dass bei der gegenwärtigen Plakatschwemme der Parteien unsere Plakate auffallen werden“.
Ab dem 25. September stehen auch die letzten der über 100 großformatigen Plakate am Straßenrand und machen auf das Erntedankfest der Neuapostolischen Kirche aufmerksam. Die Bürger werden mit Hilfe von zusätzlichen Gemeindehinweisen gezielt zu den Gottesdiensten im Kirchenbezirk Düsseldorf eingeladen.
J.R.
