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Gott sei Dank!Mittwoch, 07.10.2009
Düsseldorf. Auch in diesem Jahr fanden Erntedankgottesdienste in den Gemeinden des Kirchenbezirks Düsseldorf statt. Unter dem Motto "Gott sei Dank" stand der diesjährige Erntedanktag der Neuapostolischen Kirche in Nordrhein-Westfalen. Durch eine Plakataktion und Anzeigen in großen Tageszeitungen wurde auf das Ereignis besonders aufmerksam gemacht.
Die Predigten standen ganz im Zeichen des diesjährigen Leitmottos. Bezirksapostel Brinkmann hatte in seinen Gedanken für diesen Tag zum Ausdruck gebracht, dass jeder persönlich sicherlich Grund und Ursache habe, dankbar zu sein. Auch in schwierigen Verhältnissen, großen Sorgen, tiefem Leid gelte es, die kleinen Gründe für die Dankbarkeit zu suchen, zu pflegen und zu entwickeln.Gott sei Dank, dass wir seine Kinder sein dürfen, dass er uns nahe ist, dass er uns immer wieder annimmt und stärkt und dass er uns vollendet und bald heimführt.
Das für den Gottesdienst zugrundeliegende Textwort: „Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst - er weiß nicht wie. Denn von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre. Wenn sie aber die Frucht gebracht hat, so schickt er alsbald die Sichel hin; denn die Ernte ist da.“ (Markus 4, 26-29) spräche in besonderer Weise von der Entwicklung. Die Botschaft daraus lautet: Der Mensch besät den Acker. Gott gibt Segen und Gedeihen; er begleitet bis zur Ernte.
Der Erntedanktag wurde in den Gemeinden sehr unterschiedlich begangen.
60 Besucher beim Tag der offenen Tür in Benrath
Die Mitglieder der Gemeinde Benrath unterstützen die Jugend bei ihrer ersten Teilnahme am Erntedankumzug mit einem „Tag der offenen Tür“ auf der Sodenstraße 12. Nach dem Gottesdienst in Benrath wurden Reibekuchen und Kürbissuppe für Besucher und Schaulustige am Straßenrand verteilt. Der Vorsteher und zahlreiche Helfer aus der Gemeinde konnten mehr als 60 Besucher begrüßen. Während eines Rundganges durch die Räumlichkeiten der Kirche konnten sich die Besucher einen ersten Eindruck von der Gemeinde Benrath machen und erhielten Informationen über die Neuapostolische Kirche.
Bereits am Vortag trafen sich Gemeindemitglieder und Jugendliche aus dem Kirchenbezirk Düsseldorf, um den Altar und den Eingangsbereich der Kirche mit Erntedankmotiven zu schmücken. Im Mittelpunkt der Vorbereitungen stand der Erntedankwagen. In mehr als sieben Stunden Arbeit verwandelten die Jugendlichen einem PKW-Anhänger in einem reichlich geschmückten Erntewagen.
Bericht der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen über die Teilnahme der Jugend am Festumzug
Eller
Zum Gottesdienst und dem anschließenden Beisammensein mit einem kleinen Programm, Speise und Trank durfte die Gemeinde 13 Gäste begrüßen. Im Anschluss an den Gottesdienst ging es nach einer kurzen Pause weiter. Zwei Gemeindemitglieder führten einen Sketch auf. Sie fragten sich: „Wofür bist Du eigentlich dankbar?“ und zeigten den Anwesenden in einem gespielten Interview die beeindruckende Vielfalt auf.
Ein kurzer Rückblick in einem schwungvoll erstellten Filmbericht über das letzte Jahr, beginnend mit Erntedank 2008, über Weihnachten, den Europajugendtag, besondere Geburtstage und Ereignisse setzte das Programm fort. Als Verfasser des Filmes tauchten im Abspann in Einzelbildern alle Gemeindemitglieder auf, so dass die Gäste einen Überblick über die Gemeinde bekamen. Das kleine Programm endete mit dem Lied des Europajugendtages „come to my Jesus“, dass ein jugendliches Gemeindemitglied mit eigener Gitarrenbegleitung vortrug.
Erschüttert von der Not von 400 Kindern in Düsseldorf, die arm sind und über die Kindertafel versorgt werden müssen, konnte ein kleiner Geldbeitrag zusätzlich gesammelt und an diese Einrichtung übergeben werden. Die reichlichen Gaben au dem besonderen Altarschmuck fanden ihren Abnehmer bei der Tafel für Erwachsene. So hatte der Erntedanktag in Eller für viele ein schönes Ende.
R.B.
Flingern
Auf den traditionellen Altarschmuck mit frischen Feldfrüchten wurde dieses Mal verzichtet. Stattdessen spendeten die Gemeindemitglieder haltbare Lebensmittel zugunsten der Düsseldorfer Tafel.
Aus Platzgründen wurden die Lebensmittel statt vor, neben dem Altar abgelegt. Allerdings reichte auch hier der vorhandene Platz nicht aus.
Am darauffolgenden Dienstag holten Mitarbeiter der Düsseldorfer Tafel die vielen Lebensmittel ab und bedankten sich sehr für die Spende, die Bedürftigen zuteil wurde.
Den Gottesdienst umrahmten verschiedene Musikdarbietungen, sowohl vokal als auch instrumental. Bei einem Imbiss bestand nach dem Gottesdienst die Möglichkeit zu einem regen Gedankenaustausch.
W.B.
Gerresheim
In diesem Jahr waren alle Gottesdienstteilnehmer zu einem Brunch auch als "Dankeschön" für die unverzichtbare vielfältige Mitarbeit eingeladen. Serviert wurden Suppen aus der original "Düsseldorfer Gulaschkanone".
R.W.
Grevenbroich
Schon am Samstag hatten sich Gemeindemitglieder eingefunden, um den Altar für den Erntedanktag zu schmücken. Viele Erzeugnisse aus heimischer Region und anderen Gebieten zierten das Altarbild. Bezirksältester Gerhard Dubke, der den Gottesdienst durchführte, erfreute sich auch an dem schönen Bild, dass die Dankbarkeit der ganzen Gemeinde für den großen Segen Gottes ausdrücken sollte.
Die Kirche war gut besetzt und sieben Gäste hörten aufmerksam der Predigt des Bezirksältesten zu. Nach dem Gottesdienst hatten die Besucher die Möglichkeit zu einem ausgiebigen Gedankenaustausch. Für das leibliche Wohl war wie immer gut gesorgt.
R.K.
Hilden
Auch in Hilden hatten sich die Gemeindemitglieder viele Gedanken zum Erntedank gemacht. Es wurden Plakate mit dem berühmten Kürbis in der ganzen Stadt aufgestellt, Einladungen an Gäste ausgesprochen, eine Arbeitsgruppe fand sich zusammen, um sich Gedanken zum Programmablauf nach dem Gottesdienst zu machen. Darüber hinaus konnte der Vorsteher der Gemeinde eine eigens dafür vorgesehene Pinwand mit vielen kleinen Zetteln versehen, auf denen zahlreiche Hilfsangebote, aber auch Wünsche der Hildener Gemeindemitglieder standen.
Für die harmonische Gestaltung und den schönen Rahmen des Erntedanktages sorgten viele kleine und große fleißige Hände. Es wurde gebastelt, geschmückt, gekocht, gebacken und natürlich im Bereich Musik viel geprobt. Kinder- und Gemeindechor übten speziell für diesen Tag Danklieder ein. Eine Flötengruppe fand sich spontan zusammen, um ihren musikalischen Beitrag zum Gelingen des Gottesdienstes zu leisten.
Im Anschluss an den Gottesdienst hatten einige Gemeindemitglieder - und hier insbesondere die Jugendlichen - die Gelegenheit darzulegen, wofür sie dankbar sind. Abgerundet wurde das Programm durch die musikalischen Beiträge des Kinder- und des Flötenchores. Mit einem harmonischen und geselligem Beisammensein, bei dem auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, klang das Erntedankfest aus.
G.H.
Langenfeld
Schon am Samstag hatten sich etliche Gemeindemitglieder aufgemacht, um den Altar und den Kirchenvorraum festlich zu schmücken, Lebensmittelspenden abzugeben und den nach dem Gottesdienst geplanten Imbiß vorzubereiten. Am Sonntag durfte die Gemeinde sechs Gäste im Gottesdienst begrüßen. Vor dem Gottesdienst waren die Teilnehmer aufgefordert worden, nieder zu schreiben, wofür sie besonders dankbar sind. Die Karten wurden im Anschluss an den Gottesdienst verlesen, wobei auffiel, dass Dankbarkeit nicht nur dafür zu finden war, dass man gesund ist, eine gute Familie hat, einen Arbeitsplatz besitzt sondern auch dafür, dass man sich in der Gemeinde wohlfühlt, einen Gemeindevorsteher mit offenem Ohr für jedermann hat, und in der heutigen Zeit noch beten kann.
Bei dem anschließenden Imbiß wurden variantenreiche Suppen und Fingerfood gereicht und es ergab sich die Gelegenheit zu manchen Gespräch. Die Altardeko und weitere Gaben wurden am nächsten Tag der "Tüte", einem Laden des Sozialdienstes Katholischer Frauen, gespendet. In der "Tüte" können Bedürftige Lebensmittel verbilligt einkaufen.
W.J.
Monheim
Die Kirchengemeinde in Monheim hat das diesjährige Erntedankfest mit einem Tag der offenen Tür verbunden. Viele Gestaltungsideen wurden umgesetzt. Das übergreifende Motto war „Gott sei Dank“, das übergreifende Ziel war "Wir unterstützen die Monheimer Tafel", die in unserer Stadt eine bewundernswerte ehrenamtliche Arbeit leistet.
Die Bewerbung mit Plakataufstellern und Zeitungsinseraten hatte Erfolg: zum Gottesdienst kamen 9 Gäste, und im Anschluss konnten wir noch viele weitere Besucher begrüßen.
Der Altarschmuck wurde an diesem Tag von der gesamten Gemeinde gestaltet. Viele hatten Lebensmittel gekauft und mitgebracht. So kamen die verschiedensten Gemüse, Früchte und Konserven zusammen.
Alle Altersgruppen haben sich an diesem Tag mit eingebracht. Die Kinder haben einen Flohmarkt organisiert, fleißig Spenden eingenommen und zwischendurch musiziert, die Jugend hat Gemeindemitglieder und Gäste mit Waffeln versorgt, das Mittelalter und die Senioren haben bei der Ausgabe der selbstgemachten Suppen und anderen Speisen mitgeholfen und der gemischte Chor hat gesungen.
Am folgenden Tag wurden alle Lebensmittel der Monheimer Tafel übergeben. Zur Übergabe der gesammelten Spenden, ist auch schon ein Termin mit den Vertretern der Tafel vereinbart.
O.T.
Neuss
Vor Beginn des Gottesdienstes hatten alle Anwesenden die Möglichkeit, auf vorbereiteten Kärtchen ihren persönlichen Dank niederzuschreiben und dann an einem Bäumchen, das neben dem Altar aufgestellt war, anzuhängen. Der Altar, geschmückt mit Ähren, Sonnenblumen, Kürbissen und sonstigem Herbstlaub, bot den Anwesenden einen festlichen Anblick. Neben dem Altar hatten die Gemeindemitglieder zahlreiche Lebensmittelspenden, wie Obst, Gemüse, Konserven etc. niedergelegt, um somit auch symbolisch ihren besonderen Dank zum Ausdruck zu bringen. Diese Gaben wurden dann von Mitarbeitern der „Neusser Tafel“ abgeholt. Dies ist eine gemeinnützige Einrichtung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mittellose und bedürftige Neusser Bürgerinnen und Bürger auf vielfältige Art und Weise zu unterstützen.
Der Dankgottesdienst wurde von dem Gemeindevorsteher, Evangelist Detlef Milkereit, durchgeführt. Der Gemeindechor und ein afrikanisches Quintett sorgten mit ausgewählten Liedern für den musikalischen Rahmen. Zum Abschluss der Feierstunde sangen dann alle Versammelten das bekannte Lied „Danke, für diesen guten Morgen“ von Martin Gotthard Schneider. Nach dem Gottesdienst führten drei jugendliche Gemeindemitglieder noch
einen Sketch auf. Im Anschluss waren alle Anwesenden zu einem reichhaltigen Buffet eingeladen, welches liebevoll von den Gemeindemitgliedern zubereitet worden war.
H.B.
"Gemeinde Norf lädt ein"
Das Banner über der Kirchentür war deutlich sichtbar, auf dem die Gemeinde Norf zum Festgottesdienst am Erntedanktag eingeladen hat. Fünf Gäste sind dann auch am Sonntag dieser Einladung gefolgt. Bereits am Vorabend haben die Gemeindemitglieder mit allerhand frischen sowie verpackten Spenden dem Altar eine außergewöhnliche Note gegeben.
Zum Gottesdienst eingeladen waren dann auch zwei Vertreter der Neusser Tafel e.V., die die zahlreichen Spenden freudig in Empfang genommen haben. Selbst die Kinder haben bei der Übergabe mitgeholfen und für die zügige Verladung gesorgt.
F.H.
Ratingen
Beim Betreten der Kirche wurde man schon auf den besonderen Dankgottesdienst eingestimmt, denn der Altar war wundervoll mit natürlichen Gaben geschmückt, wie Blumen, Brot, Gemüse und Obst. Die Sonntagsschulkinder wurden in den Gottesdienst eingebunden. Sie brachten verschiedene Dinge zum Altar, für die wir dankbar sein können und auf die der Gemeindevorsteher Friedhelm Kleiber in der Predigt einging: eine Sonnenblume – sie steht für das Schöne im Leben; den Opferkasten – das Dankopfer; Ansichtskarten – für Erholung und Urlaub; einen Verbandskasten – für so manches „Erste Hilfe Pflaster“ vom Herrn und die Sonntagsschullehrerinnen - die den Kindern das Beten lehren.
Nach dem Gottesdienst sorgte ein reichhaltiges Buffet für das leibliche Wohl, dass viele liebende Hände vorbereiten hatten.
Das Obst vom Altar wird bedürftigen Schulkindern zur Verfügung gestellt, die kein Schulbrot oder Obst von zu Hause mitbekommen.
A.N.
