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Der Norden wird heimischFreitag, 22.01.2010
Flingern. Bereits das zweite Jahr in Folge hielt ein Bischof aus Norddeutschland den ersten Gottesdienst des Jahres für die Jugend. Gemeinsam mit dem Kirchenbezirk Krefeld erlebten am 17.Januar 2010 die Jugendlichen die Predigt von Bischof Dirk Schulz in der Kirche Flingern.
Dieses Jahr war Bischof Dirk Schulz aus der Gebietskirche Mecklenburg-Vorpommern angereist. Er diente mit dem Wort aus Lukas 18, 40.41: "Jesus aber blieb stehen und ließ ihn (den Blinden) zu sich führen. Als er aber näher kam, fragte er ihn: Was willst du, dass ich für dich tun soll? Er sprach: Herr, dass ich sehen kann".
Bischof Schulz stellte mit dem Begriff „Beharrlichkeit“ zunächst das Jahresmotto des Stammapostels in den Mittelpunkt. Er wies darauf hin, dass dies für alle Dinge gelte und niemals zu vergessen sei, dass der Herr Jesu wiederkommt.
Bezogen auf das Textwort fragte der Bischof anschließend die jugendlichen Gottesdienstbesucher, ob sie die richtigen Erwartungen haben oder in ihrer Erwartungshaltung jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Am Beispiel des Lottogewinns verdeutlichte er seine Frage. Danach betrachtete er das Thema „Erwartung“ anhand folgender drei Beispiele aus der Bibel:
- Die Erwartungshaltung des Zachäus
- Die Erwartungshaltung des Gelähmten, der vom einen Dach herabgelassen wurde
- Die Erwartungshaltung des Simeon
Die richtige Erwartungshaltung wird von Gott erfüllt
Der Bischof führte aus, dass bei diesen Beispielen verschiedene Haltungen zu beobachten sind. Einmal ist es die Erwartung an sich selbst. Zum anderen die Erwartung anderer an einen. Mit mehreren Glaubenserlebnissen machte der Gast aus Norddeutschland der Jugend deutlich, dass die richtige Erwartungshaltung von Gott erfüllt wird. Der Bischof schloss mit dem Gedanken, dass Gott auch Erwartungen an uns hat, nämlich die Erfüllung seiner Gebote. „Wir wollen wie Noah alles für Gott tun und nicht die anderen alle Arbeit alleine machen lassen.“
Im weiteren Verlauf des Gottesdiensts dienten die drei Bezirksältesten Frank Zisowski, Ralf Flore und Gerhard Dubke der Jugend. Frank Zisowski führte in seiner Beipredigt aus, dass die Erwartungshaltung auch im Handeln erkennbar sein muss. „Wenn sich eine Erwartung erfüllen soll, geht das nicht von jetzt auf gleich“, sagte der Leiter des Kirchenbezirks Gelsenkirchen. „Es ist ein Prozess, bei dem man sich einbringen muss.“ Außerdem stellte der Bezirksälteste das „Miteinander reden“ in den Vordergrund und betonte, dass „wir vermehrt Vertrauen aufbringen wollen, uns anzuvertrauen“.
Nach Beendigung des Gottesdienstes wurden die nächsten beiden Events des Jahres für die Jugend vorgestellt, zu denen auch die Krefelder Jugend eingeladen wurde:
- 31. Januar, 17 Uhr: Jugendkonzert in der Kirche Flingern
- 20. März , 10 – 14 Uhr: Dreck-weg-Tag in Düsseldorf
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Weitere lesenswerte Beiträge auf den Webpräsenzen der Krefelder Jugend und der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen.
T.D./J.R. Fotos: D.M.
