Apostel Franz-Wilhelm Otten besuchte am Mittwoch, den 5. März 2025 die Gläubigen in Hilden. Im Gottesdienst ordinierte er Denise Wetzel zur Diakonin. Mit dieser Ordination erhält die Gemeinde Düsseldorf ihre zweite Diakonin.
An diesem Mittwochabend leitete der Apostel einen Bibelkunde-Gottesdienst, der den Teilnehmern ermöglichte, sich nach einer Bibellesung intensiver mit Glaubensinhalten und dem biblischen Kontext auseinanderzusetzten. Die Episode der Versuchung Jesu aus Matthäus 4,1-11 wurde von einer Gläubigen gelesen. Der Apostel leitete daraus vier wichtige Impulse ab und ermutigte die Anwesenden zur persönlichen Reflexion:
- Fasten in der Wüste: Wie Jesus in der Wüste fastete, hilft auch für Gläubige bewusstes Fasten, sich bei Entscheidungen von äußeren Einflüssen zu lösen und eine klare Haltung zu finden.
- Antwort mit göttlichen Worten: Jesus antwortete auf Versuchungen mit Aussagen aus der Tora (5. Mose). Gläubige sollten in Versuchungen mit den Worten des Evangeliums antworten, um der Seele Heil zu ermöglichen.
- Offene Konfrontation mit dem Satan: Jesus begegnete den Versuchungen mit voller Entschlossenheit, ohne dass Gott ihn unmittelbar schützte. Gläubige können auch in Versuchungen auf ihre Glaubensstärke vertrauen und standhaft bleiben.
- Verstehen der Angriffe des Satans: Jesus erkannte, dass der Satan versuchte, ihn vom Willen Gottes abzubringen. Gläubige können durch den Heiligen Geist erkennen, ob ihre Entscheidungen im Einklang mit Gottes Willen stehen.
Impulse aus der Versuchung Jesu
Im weiteren Verlauf der Predigt gab der Apostel zwei zusätzliche Gedankenanstöße zur Versuchung Jesu. Erstens: Viele Menschen sehnen sich nach Wundern, um ihre Lebensverhältnisse zum Besseren zu verändern. Für Gläubige sei es jedoch entscheidend, nicht von Gott Wunder zu fordern, sondern ihren Glauben einzusetzen.
Zweitens: Der Mensch strebe oft nach Ruhm und Macht, häufig auf Kosten anderer. Der Apostel erinnerte, bei solchen Zielen auf den Nächsten zu achten und sich keinen Vorteil auf dessen Kosten zu verschaffen.
Ordination zur Diakonin
In seiner Ansprache zur Ordination betonte der Apostel die Bedeutung des gesprochenen Wortes. Er machte der neuen Diakonin deutlich, dass ein Wort aus Liebe viel bewirken kann. Als Seelsorgerin solle sie darauf achten, die Liebe Gottes in ihren Begegnungen mit den Gläubigen spürbar zu machen.
Die neue Diakonin für die Gemeinde Düsseldorf heißt Denise Wetzel. Sie ist 29 Jahre jung, stammt aus Heidenheim an der Brenz und arbeitet nach ihrem Bachelor- und Masterabschluss in Augenoptik und Optometrie als Optometristin in Düsseldorf. Vor ihrem Umzug nach Düsseldorf war sie in der Gemeinde Jena (Kirchenbezirk Erfurt) aktiv. In ihrer Freizeit spielt sie Geige und ist auch musikalisch in der Düsseldorfer Gemeinde engagiert.
Gottesdienst mit drei Gemeinden
Neben der gastgebenden Gemeinde nahmen auch Kirchenmitglieder aus Düsseldorf und Langenfeld am Gottesdienst teil. Besonders die Düsseldorfer freuten sich über die Ordination der zweiten Diakonin für ihre Gemeinde. Seit Dezember 2023 ist für die Gemeinde bereits eine Diakonin tätig. Den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes gestalteten mehr als 30 Sängerinnen und Sänger aus den drei teilnehmenden Kirchengemeinden.
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