21 Mitglieder der Kirchengemeinde Düsseldorf sammelten am 5. Juli 2025 im Rahmen der bundesweiten Aktion „Kilometer gegen Krebs“ gemeinsam 210 Kilometer, um Krebserkrankte und ihre Angehörigen mit einer Spende zu unterstützen.
Die Aktion verfolgt ein klares Ziel: Menschen in Bewegung zu bringen und gleichzeitig ein Bewusstsein für die Themen Prävention, Forschung und psychosoziale Unterstützung zu schaffen. Jeder gelaufene, gewanderte oder spazierte Kilometer wird dabei als symbolischer Beitrag gewertet und trägt zugleich zur finanziellen Förderung entsprechender Angebote bei.
Gemeinsam Gutes bewegen
„Wir wollten nicht nur im Sinne unseres Jahresmottos Gutes tun, sondern auch Bewegung und Gemeinschaft mitten in der Natur erleben“, erklärte Gemeindemitglied Nicole, die gemeinsam mit Mitorganisator Max die Initiative für die Kirchengemeinde ins Leben gerufen hatte. Die beiden wählten eine zehn Kilometer lange Wanderstrecke, die vom Benrather S-Bahnhof über das Schloss und den Park Benrath in die Urdenbacher Kämpe und schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt führte.
„Die Strecke war auch für weniger erfahrene Wanderer gut machbar“, berichtet Max. „Sogar Kinder und Erwachsene, die noch nie zehn Kilometer am Stück gewandert sind, haben durchgehalten.“ Auf halber Strecke bot sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erholsame Pause mit malerischem Rheinblick. Die Wandergruppe erlebte ausgestattet mit Liegestühlen und kühlen Getränken einen perfekten Ort zum Krafttanken.
Jeder Schritt zählt
Die Aktion „Kilometer gegen Krebs“ läuft noch bis Ende September und richtet sich an alle, die sich bewegen und gleichzeitig etwas Gutes tun möchten, für ihre eigene Gesundheit und für andere. Privatpersonen, Vereine, Kirchengemeinden und Unternehmen können sich beteiligen, ob allein oder im Team, ob draußen oder auf dem Laufband. Jeder gelaufene Kilometer kann dokumentiert und der Aktion gespendet werden. So unterstützt jeder Schritt die Arbeit der Deutschen Krebsgesellschaft, insbesondere ihre Angebote für Krebserkrankte und deren Angehörige.
„Auch im nächsten Jahr wollen wir wieder dabei sein - vielleicht mit noch mehr Teilnehmern und noch mehr Kilometern“, kündigt Nicole an. Denn auch innerhalb der Gemeinde gebe es viele Menschen, die direkt oder indirekt mit dem Thema Krebs konfrontiert seien. „Wir möchten diese Schicksale nicht übersehen, sondern ihnen mit Solidarität und konkreter Hilfe begegnen.“
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