Düsseldorf. In der Zeit vom 8. bis zum 10. Februar 2019 verbrachten die Konfirmanden dieses Jahres des Bezirks Düsseldorf die Konfirmandenfreizeit in der Jugendherberge in Ratingen. Die Jugendlichen hatten sich hierzu ein abwechslungsreiches Programm überlegt.
Nach dem gemeinsamen Kennenlernen wurde über das Motto der Freizeit „Vom ich zum wir“ gesprochen. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden hatten die Gelegenheit zu erzählen, was sie mit diesem Motto verbinden. Auch der bevorstehende Internationale Jugendtag (IJT) mit dem Motto „Hier bin ich“ war Thema des Gesprächs. Jeder einzelne Teilnehmer des IJT bilde Gemeinschaft mit den anderen. Es sei eine tolle Möglichkeit, eine große Gemeinschaft zu erleben, in der sich jeder einbringen könne. Im Anschluss erhielt jeder Teilnehmer ein Puzzleteil zur persönlichen Gestaltung. Auf den Puzzleteilen sollte dargestellt werden, was jeden der Teilnehmer als Person ausmacht. Danach wurden die Teile zu einem Gesamtbild gefügt.
Gemeinschaft in der Gruppe erleben
Zum entstandenen Bild gab es viele Gedanken, wie zum Beispiel das jeder Fähigkeiten bekommen habe, die er in der Gemeinschaft einbringen kann. Jeder Einzelne sei dabei wichtig. Fehle ein Puzzleteil, so entstehe eine Lücke. Ein weiterer Gedanke war, dass jeder seine „Ecken und Kanten“ habe, diese aber in der Gemeinschaft verschwinden. Ein Höhepunkt am Freitagabend war eine Nachtwanderung. Auf einer Lichtung bildeten alle Teilnehmer einen Kreis und sprachen ein gemeinsames Gebet, in dem jeder einen Satz sagte. Dies war für alle ein sehr intensiver Augenblick. Der Abend klang mit gemeinsamen Spielen gemütlich aus.
Nach dem Frühstück am Samstag erhielten die Freizeitteilnehmer die Gelegenheit, eine Präsentation über ihr Gemeindepraktikum zu erstellen. Vor dem Mittagessen machten sie eine Schnitzeljagd, bei der Bibelzitate zusammengefügt und anschließend szenisch dargestellt werden mussten. Am Nachmittag stand gemeinsames Eislaufen in der Eishalle in Ratingen auf dem Programm. Auch hier waren die Gemeinschaft und der Zusammenhalt der Gruppe deutlich spürbar. Am Abend stand die gemeinsame Vorbereitung des Gottesdienstes mit dem Seelsorger Priester Jörg Schützeichel aus der Gemeinde Neuss an. Den restlichen Abend verbrachten die Teilnehmer am Lagerfeuer, wo Stockbrot zubereitet wurde.
Gemeinschaft mit Gott erleben
Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück wurde der Gemeinschaftsraum zum Gottesdienstraum umgestaltet. Der Gottesdienst stand ebenfalls ganz im Zeichen des Mottos der Konfirmandenfreizeit. Grundlage war das Bibelwort aus Matthäus 18, 20: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Priester Schützeichel wies in seiner Predigt darauf hin, dass die Gemeinschaft untereinander und mit Jesus Christus Sicherheit gebe. Als gläubiger Christ könne man immer die Hand Gottes ergreifen. Durch die Gemeinschaft entstehe auch Freude und Frieden. Man könne sich in der Gemeinschaft gegenseitig unterstützen und miteinander über das freuen, was jeder einbringt.
Priester Dux ging zudem auf die Gemeinschaft im Heiligen Abendmahl ein. Das Heilige Abendmahl werde in der Gemeinschaft gefeiert und zugleich ist es der Augenblick inniger Gemeinschaft mit Jesus Christus. Nach dem Gottesdienst gab es ein abschließendes Mittagessen und eine Feedback-Runde. Die Teilnehmer bewerteten die Konfirmandenfreizeit insgesamt als sehr gelungen und schön. Ein Punkt, den alle nannten, war das schöne Erleben der Gemeinschaft. Gegen 14 Uhr machten sich alle auf den Heimweg.
Begegnung mit dem Apostel am 21. Februar 2019
Nach dem Abendgottesdienst in der Gemeinde Neuss-Norf nahm sich der Apostel einige Augenblicke Zeit, um die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den Gemeinden Neuss, Norf und Grevenbroich persönlich kennenzulernen. Diese hatten die Gelegenheit, sich vorzustellen und dem Apostel zu erzählen, was sie persönlich ausmacht. Der Apostel brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass man die Konfirmation gemeinsam in Neuss erleben dürfe. Er gab den Konfirmandinnen und Konfirmanden mit auf den Weg, dass der Augenblick der Konfirmation eine ganz persönliche und innige Begegnung mit Gott sei. Gotte kenne sie ganz genau und umfassend, das sei grandios zu wissen.
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