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Jüdisches Leben in Düsseldorf: Jugendliche im Austausch mit Rabbiner

 

32 Jugendliche des Kirchenbezirks Düsseldorf besuchten am 16. März 2025 im Anschluss an den Jugendgottesdienst die Neue Synagoge am Paul-Spiegel-Platz. Vor Ort erfuhren sie von Rabbiner Aaron Malinsky Wissenswertes zum Judentum und jüdischen Leben.

2024 äußerten viele Jugendlichen im Rahmen eines Brainstormings den Wunsch, über konfessionelle Grenzen hinweg Glaubensgemeinschaften besser kennenlernen zu wollen. Daraufhin stellte Maximilian Hepp aus der Gemeinde Neuss den Kontakt zur Jüdischen Gemeinde Düsseldorf her, die sich bereiterklärte, eine Führung am Sonntag anzubieten.

Rabbiner führt unterhaltsam durch jüdische Geschichte

Treffpunkt war um 12 Uhr vor der Synagoge. Daher übersprangen die Jugendlichen das sonst übliche gemeinsame Essen und die Chorprobe nach dem Gottesdienst und machten sich zügig auf in Richtung Neue Synagoge. Dort empfing sie einer der drei ansässigen Rabbiner, Aaron Malinsky. Er erläuterte kurzweilig den Aufbau und die Besonderheiten des 400 Plätze zählenden Kuppelbaus. Dieser bildet zusammen mit Bibliothek, Kindergarten, Jugendzentrum und weiteren Einrichtungen den Mittelpunkt jüdischen Lebens in der Landeshauptstadt.

Dabei erfuhren die jugendlichen Besucherinnen und Besucher beispielsweise, dass es sich bei dieser Synagoge um eine sogenannte Einheitsgemeinde handelt, die zwar orthodoxe und liberale Strömungen in Einklang bringt, erstere häufig jedoch maßgebend ist. So sitzen beispielsweise Frauen und Männer in Gottesdiensten nach Geschlechtern getrennt. Besonderes Highlight waren die Türen der zerstörten Großen Synagoge an der Kasernenstraße, die in das Nachkriegsbauwerk Einzug gehalten haben.

Licht am Schabbat? – Nur mit Zeitschaltuhr!

In seinen humorvollen Ausführungen nahm der 59-jährige Rabbiner und Kantor die Gäste mit auf eine mehr als 2.000 Jahre überspannende Reise, die viele Besonderheiten des jüdischen Glaubens näherbrachte. Großen Raum nahm beispielsweise die Erklärung gewisser Speisegebote sowie spezifischer Regelungen rund um den Schabbat ein, etwa das absolute Arbeitsverbot am Schabbat, das vom Autofahren über das Kochen bis hin zum Lichtschalterbetätigen eine Vielzahl an Einschränkungen umfasst. Wie der Alltag trotzdem gemeistert wird? Rabbiner Malinsky gab die Lösung: Zeitschaltuhr und „Schabbat-Modus“ am Herd.

Aber auch über persönliche Schicksale während des Holocaust und jüdisches Lebens nach dem Kalten Krieg sprach der Geistliche. So erläuterte er, dass die Gemeinde besonders durch Migration von Osteuropäern gestärkt wurde. Auch heute machen Menschen dieser Herkunft den Großteil der Gemeinde aus.

Uns verbindet mehr, als uns trennt!

Abschließend fasste der Rabbiner die Quintessenz des christlich-jüdischen Dialogs treffend zusammen: Es gibt im Glauben viel mehr Elemente, die uns verbinden, als solche, die uns trennen. Darauf erntete er den Beifall der Jugendlichen. Ein gemeinsames Gruppenfoto beendete den 60-minütigen Austausch. Als Dank überreichten die neuapostolischen Christen dem Rabbiner eine von allen unterschriebene Karte.

Der thematische Kreis schloss sich mit einem Besuch im israelischen Restaurant „Die Kurve“ unweit der Synagoge, wo die spätestens seit Gottesdienstende hungrigen Jugendlichen noch die intensiven Eindrücke stilecht bei Falafel, Hummus und Shakshuka diskutierten.

18. März 2025
Text: Maximilian Hepp, Alina Riemer
Fotos: Marcus Matzner

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