Einen Gottesdienst rund um das Thema „Liebe“ hielt Apostel Franz-Wilhelm Otten am 17. April 2024 in der Gemeinde Ratingen.
Schon das Bibelwort, das unter dem Titel „Gebot der Liebe“ steht, zeigte eindrücklich, worum es im Gottesdienst gehen sollte: „Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Das habe ich euch gesagt, auf dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde.“ (Johannes 15, Verse 9 und 11)
Grenzenlose Liebe
Die Liebe Gottes zu seinem Sohn und daraus folgend auch die Liebe Jesu dem Menschen gegenüber sei grenzenlos und nicht von einer Gegenleistung abhängig. Gott habe seinen Sohn in vielfältigen Situationen, in denen Jesus verzweifelt war, gestärkt und unterstützt. Gott habe seinen Sohn in diesen Situationen nicht verlassen, sondern seine Liebe ihm gegenüber bekundet.
Auch die Gläubigen werden von Gott beschützt, er leite sie durchs Leben. Er tue, was gut für sie sei, löse aber nicht automatisch ihre Probleme. Manchmal sei es für die Kinder Gottes nicht nachvollziehbar, warum bestimmte Ereignisse in ihrem Leben eintreten. Manchmal fragen sie sich auch, wie Jesus am Kreuz, warum Gott sie verlassen habe (Matthäus 27,46, Markus 15,34).
Vielfältige Freude
Erst rückblickend erkennen die Gläubigen, warum manche Dinge genauso geschehen mussten. Auch die in der Gegenwart Gottes erlebbare vielfältige Freude, sei ein Zeichen seiner Liebe. Die einzige „Macht“, die den Gläubigen von der Liebe zu Gott und der Freude in Gott trennen könne, sei der Mensch selbst.
In seiner Mitpredigt ging Priester Holger Wolfsdorf nochmals auf die Nächstenliebe ein. Es gäbe keine größere Liebe auf der Welt als die Liebe Gottes. Das Ziel der Liebe sei, dass Gott das Leben des Gläubigen lenke, wenn er in der Nachfolge bleibe.
Liebesbeweis Gottes
Bezirksvorsteher Dominik Götte bereitete die Gottesdienstteilnehmer in seinem Predigtteil auf das Heilige Abendmahl vor. Er machte deutlich, dass die Gnade Gottes im Abendmahl ein Fest für die Gläubigen sei. Diese Gnade sei ein weiterer Liebesbeweis Gottes. Wie sich Muscheln an einen Felsen klammern, so solle sich auch der Gläubige an die Liebe Gottes binden. Die Liebe Gottes sei eine starke Bindung, in der sich der Gläubige sicher fühlen könne.
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