Flingern. Seinen ersten Gottesdienst zum neuen Jahr im Düsseldorfer Kirchenbezirk feierte Apostel Franz-Wilhelm Otten in der Gemeinde Flingern. Ein Kind empfing im Gottesdienst die Geistestaufe.
Gleich zu Beginn des neuen Jahres freute sich die Gemeinde Düsseldorf-Flingern Apostel Franz-Wilhelm Otten in ihrer Mitte zu haben. Er feierte mit den Gläubigen den Gottesdienst am Mittwoch, den 8. Januar 2020. Der Apostel legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Matthäus 7,21 zu Grunde: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“
Wiederkunft Christi bleibt aktuell
Zu Beginn seiner Predigt ging Apostel Otten auf Kapitel 22 der Offenbarung ein, das mit „Der Herr kommt“ überschrieben ist. Diese Verheißung stehe auch im neuen Jahr weiterhin fest als Zusage und auch als Trost. Auszugsweise erwähnte der Apostel die Worte aus dem Kapitel und erläuterte deren Bedeutung:
- Siehe, ich komme bald: Die Wiederkunft Jesu Christi sei der eigentliche Sinn unseres Lebens
- Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende: Gott sei der Erste, er habe dich erwählt und ist immer für dich da. Gott sei der Letzte, er mache den Abschluss und begleite dich bis zuletzt. Jesus sei der Letzte, der uns verlassen würde.
Gottes Willen umsetzen
Anschließend ging Apostel auf das Bibelwort ein. Gute Werke allein reichen nicht aus, um ins Himmelreich zu gelangen, stellte der Apostel heraus. Um ins Himmelreich zu gelangen, müsse man Gottes Willen in die Tat umsetzen. Um den Willen Gottes umzusetzen, sei es erforderlich ihn zu kennen. Dazu stellte Apostel Otten vier Begriffe in den Mittelpunkt, die den Willen Gottes besonders auszeichne:
- Gott wolle Glauben (Johannes 6,29; „Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.“). Dieser Wille umfasse den Glauben an die Lehre, an Jesus den Auferstandenen und Wiederkommenden, an das Heil aus Jesus und an die Botschaft Jesu.
- Gott wolle Liebe (5. Mose 6,5; „Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“). Gott habe uns zuerst geliebt. Wir erwidern diese Liebe, indem wir die Gebote halten, annehmen, was Gott uns zur Erlösung schenke und das Evangelium zu unserem Lebensmaßstab machen.
- Gott wolle Heil. Gottes Liebe sei unser Heil, indem wir vollenden, mit ihm Gemeinschaft haben, sein Wort halten, die Sakramente an uns wirksam werden lassen und sich in seinem Sinn weiterentwickeln.
- Gott gebe Hilfe. Gottes Hilfe sei grenzenlos. Das zeige sich darin, dass er allen Menschen Hilfe anbiete. Er habe alle Geschöpfe gemacht und liebe sie. Daraus folge, so Apostel Otten, dass wir dem Nächsten in Liebe begegnen und ihm ein Bespiel im Glauben sind.
Ein weiterer Grund zur Freude für die Gemeinde in Flingern war die anschließende Spendung der Gabe des Heiligen Geistes durch den Apostel im Sakrament der Heiligen Versiegelung an Johannes, Sohn der Eheleute Walker.
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