6. November 2024 - ein historisches Datum für die Kirchengemeinde Düsseldorf: Stefan Pöschel besuchte zum ersten Mal nach seiner Beauftragung zum Bezirksapostel die Gläubigen in Düsseldorf. Zentrale Botschaft seiner Predigt: Glaube schafft Sicherheit und wirkt der Angst entgegen.
Der seit Mitte des Jahres verantwortliche Leiter der Gebietskirche Westdeutschland kam in Begleitung der beiden Bischöfe Ralf Flore und Rainer Sommer. Zahlreiche Gemeinden waren zu diesem besonderen Anlass eingeladen, darunter Benrath, Eller, Monheim, Hilden, Langenfeld und Ratingen. Auch die Vorsteher des Kirchenbezirks waren gekommen, um den Bezirksapostel herzlich willkommen zu heißen.
Die Perspektive wechseln
Eine besondere „Mutprobe“ empfahl der Bezirksapostel den Düsseldorfer Gemeindemitgliedern und geladenen Gästen bei seinem ersten Besuch im Kirchenbezirk: „Wechselt einmal die Perspektive und überlegt, was am Tag des Herrn sein wird. Schaut euch dann die Dinge in eurem Leben an. Plötzlich bekommen sie eine andere Bedeutung.“
Grundlage seiner Predigt war der Bibeltext aus Johannes 14,1: „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Mit diesen Worten habe Jesus Christus seinen Jüngern Mut und Glaubenssicherheit geben wollen. Sie waren verunsichert und verwirrt durch die Ereignisse und Ankündigungen Jesu nach dem Abendmahl vor dem Passahfest (Johannes 13).
Das wahre Wesen Gottes erkennen
Für die Juden zu Lebzeiten Jesu Christi war der Glaube an Gott durch das Halten der Zehn Gebote gekennzeichnet. Wer sich an Gottes Gesetze halte, erfahre Wohlstand, Gesundheit und Frieden. Wer sich nicht an die Gebote halte, erleide Unheil. Mit dem Zusatz „und glaubt an mich“ mache Jesus Christus auf seine Lehre aufmerksam. Sein Vater sei kein strafender Gott, sondern ein menschenliebender Gott. Wer an Jesus Christus glaube, erkenne das wahre Wesen Gottes.
Auch heute noch gebe es unter den Gläubigen tradierte Vorstellungen. Der reflexartige Ausspruch „Ich habe alles für Gott getan, und jetzt passiert mir das“ deute auf einen strafenden Gott hin. In einer von Unrecht und Unglück überschatteten Zeit werden die Gläubigen unsicher. Sie fühlten sich von Gott bestraft, weil sie sich nicht an Gottes Gesetze gehalten hätten. In diesem Zusammenhang empfahl der Bezirksapostel, auf den Sohn Gottes zu schauen: „Jesus Christus hat viel Unglück erfahren und er ist der Treueste der Treuen“.
Christus vertrauen und mit ihm die Angst überwinden
Unsicherheiten seien auch in der Gemeinde spürbar, schloss der Bezirksapostel seinen Predigtteil. So manches Gemeindemitglied frage sich, ob es wirklich die richtige Kirche sei, ob es wirklich am Erlösungswerk Gottes teilhabe. Jesus Christus gebe darauf die Antwort: Seht mich an, glaubt an mich". Wer an Jesus glaube, könne in allen Lebenslagen die Angst überwinden.
Einen weiteren Aspekt des Glaubens zeigte Bezirksvorsteher Priester Dominik Götte in seinem Predigtbeitrag auf. Glaube bedeute auch Vertrauen und er empfahl, in allen Dingen auf Jesus Christus zu vertrauen.
Sänger und Spieler schaffen feierliche Stimmung
Für ein festliches musikalisches Rahmenprogramm sorgten die Sängerinnen und Sänger des Bezirkschores sowie ein Flöten- und Streicherensemble. Sie schafften eine feierliche Atmosphäre und unterstrichen die Bedeutung des Besuchs von Bezirksapostel Stefan Pöschel für die Kirchenmitglieder der Gemeinde und des Bezirks Düsseldorf.
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